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Frauen*Festspiele finden vom 5. bis 8. März 2020 in Hamburg statt

Anlässlich des Weltfrauentags am Sonntag, den 8. März 2020, veranstaltet das Studio-Kino Hamburg erstmals ein viertägiges Festival (5. bis 8. März 2020) rund um Frauen* im Film. In Kooperation mit eeden, dem ersten innovativen Ort Deutschlands für visionäre feministische Zukunftsideen, wird das Festival nicht nur zehn Werke von und über Frauen* zeigen, sondern auch zahlreiche Gäste begrüßen.

Die Idee für ein langes Festspiel-Wochenende entstand beim Weltfrauentag 2019.

Simone Glöckler, eeden-Netzwerkerin und Initiatorin Frauen*Barcamp Hamburg, stellte gemeinsam mit Nick A. Jansen, Geschäftsführer des Studio Kinos, fest, dass der Bedarf, Filme von Frauen* zu zeigen und anschließend mit dem Publikum und Gästen darüber zu sprechen, sehr hoch ist. Für die Aufführung von »Female Pleasure« am 8. März 2019 wurden kurzerhand zusätzliche Plätze im Studio Kino aufgebaut und das anschließende Gespräch zeigte, dass der Redebedarf über weibliche Themen immens ist. 

Roter Teppich für Frauen* im Film
Die Festspiele eröffnen am Donnerstag, 5. März 2020 mit der bereits weltweit gefeierten Doku »Female Pleasure« und im Anschluss spricht Regisseurin Barbara Miller mit Gianna Bacio, DIE Expertin für Liebe und Sexualität. 

Am zweiten Tag wird an die im März 2019 verstorbene Regisseurin Agnès Varda mit dem Werk »Varda par Agnès« erinnert und danach läuft »Radioactive – Wie Marie Curie die Welt veränderte« im Abendprogramm. Dieser Film von Marjane Satrapi mit Rosamund Pike in der Hauptrolle, ist Anlass zu einem anschließendem Gespräch mit der Physikerin Dr. Carmen Köhler und der TV-Journalistin Marion Püning über Frauen* in der Wissenschaft. Den Abschluss des zweiten Tages bildet »Endzeit« – ein Horrorfilm von Carolina Hellsgård. 


Am Samstagnachmittag startet das Programm mit »Women’s Voice – India’s Choice«, eine Dokumentation über die Frauen Indiens. Regisseur Shammi Singh ist anwesend und spricht im Anschluss mit Linda Brack (#Frauenmacht) und stellt sich den Fragen der Zuschauer*innen. Am frühen Kinoabend zeigt das Studio-Kino die Preview des deutschen Coming-of-Age-Films »Kokon«. Und zum Abschluss flimmert »Pelikanblut« von Katrin Grabbe über die Leinwand in Anwesenheit von Produzentin Verena Gräfe-Höft.

Das Festival endet am Internationalen Frauentag
und beginnt mit »Porträt einer jungen Frau in Flammen« zur Matinée, gefolgt von der Preview »Die perfekte Kandidatin«. Das anschließende Filmgespräch führt Autorin und Aktivistin Kübra Gümüsay mit Gabi Dobusch (SPD). Nach der Aufführung von »All I Never Wanted« am frühen Abend diskutieren wir mit Gästen das Thema »Frauen im Film(geschäft) – nur was fürs Auge?«

»Wir müssen leider immer noch über die Un-Sichtbarkeit und Nicht-Anerkennung von Frauen* vor und hinter der Kamera reden, und möchten mit den Frauen*Festspielen die Vielfältigkeit von Frauen im Film sowie Frauenfilmen zeigen”, führt Simone Glöckler aus. Nick A. Jansen ergänzt: “Und solange Frauen* z.B. bei Filmpreis-Nominierungen wie den “Oscars” in manchen Kategorien glatt übergangen werden, solange brauchen wir Festivals, auf denen die Arbeit und Stimmen von Frauen* im Vordergrund stehen.«

Für weitere Informationen wenden Sie sich an:
Simone Glöckler & Nick A. Jansen,
moin (at) frauenfestspiele.de

Pressemitteilung (Stand, 28.02.2020)